HERPA Miniaturmodelle GmbH - Online - Geschichte
Herpa Geschichte
2017
Herpa stellt seinen Spielwarenbereich auf eigene Beine: Nach ersten Produkten mit puzzlebaren Fahrzeugen steigt das Unternehmen mit „Mia and me“ in das Lizenzgeschäft ein und veröffentlicht mit Herpa-City Häuser, Fahrzeuge und Zubehör für Kinder ab 5 Jahren. Alle weiteren Spielzeugprodukte werden zukünftig unter dem Namen Herpa-Toys geführt.
2015
Nach dem Ende der Vertriebspartnerschaft mit Roco startet Herpa mit „Military“ eine eigene Militärmarke. Geschätzt werden die Fahrzeuge und Flugzeuge von Fans, die vor allem von der Technik der Originale begeistert sind.
2013
Zurück im Maßstab 1:43: Mit dem Audi A3 und dem Golf VII präsentiert Herpa erstmals seit Jahrzehnten wieder Fahrzeuge im Maßstab 1:43. Die beiden Modelle werden zuerst an die jeweiligen Hersteller geliefert und erscheinen einige Monate später im Fachhandel. Auch Luxus-Hersteller Porsche lässt kurze Zeit später Miniaturen seiner Fahrzeuge in dieser Baugröße herstellen, die auch im Handel angeboten werden. Auf der Spielwarenmesse präsentiert Herpa ein bisher so noch nicht dagewesenes Großthema: Der Liebherr Raupenkran erscheint nach und nach auf vielen Schwerlastsattelzügen und lässt sich dann mit viel Liebe zum Detail montieren.
2010
Ausflug in den Maßstab 1:43. Erstmals seit über 10 Jahren wird bei Herpa auf der Spielwarenmesse wieder ein Modell im Maßstab 1:43 präsentiert. Mit der Idee, den Trabant in modernem Design als elektrischen Cityflitzer neu zu erfinden, ist Herpa bereits 2007 auf weltweites Interesse gestoßen. Im September 2009 wurde das ConceptCar „Trabant nT“ auf der IAA vorgestellt. Die Idee "Trabant nT" wird unabhängig von Herpa von einem Konsortium aus Automobilspezialisten weiterentwickelt. Vielleicht kehrt das Kultauto eines Tages wieder auf die Straße zurück (mehr zum Thema unter www.trabant-nt.de)
2009
Fürst Andreas zu Leiningen übernimmt Herpa und stellt das Unternehmen finanziell wieder auf solide Beine. Eine neu strukturierte Geschäftsführung wird eingesetzt um das Unternehmen nachhaltig auf wirtschaftlichen Erfolgskurs zu bringen. Auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt gelingt Herpa ein großartiger Marketing-Coup: Zusammen mit einem Konsortium aus verschiedenen Partnern präsentiert Herpa einen Prototypen des „Trabant nT“ – einer elektronisch angetriebenen Neuauflage des legendären Trabant 601. Durch das Projekt wird Herpa weit über die Grenzen des Modellbaus hinaus bekannt.
2008
Ein "Ladegut" für einen Schwertransport sorgt für Aufsehen in der Modellbauszene: Die fast 11 Millionen teure Yacht „Catwalk“ war die größte jemals auf einer Messe ausgestellte Luxusyacht, die Anfang 2006 auf der Messe „Boot“ in Düsseldorf vorgestellt wurde. Im Maßstab 1:87 erreicht das Schiff eine neue Superlative: Mit einer Länge von 47,5 Zentimetern ist es eines der größten und detailliertesten Modelle, die jemals im Maßstab 1:87 produziert wurden.
2007
Herpa erobert das All! In Zusammenarbeit mit der US Raumfahrtbehörde NASA erscheint erstmals ein originalgetreues Modell des Space-Shuttle im Maßstab 1:500. „Die Enterprise" war der Prototyp des Space Shuttles, mit dem die NASA 1977 ihr Raumtransporter-Projekt startete. Weitere Eye-Catcher auf der Spielwarenmesse 2007 sind die ersten Muster für die neue Boeing 787 „Dreamliner" und der „Schneewittchen-Express" – ein Autotransportzug beladen mit acht Modellen des legendären Volvo P1800 „Schneewittchensarg".
2006
Auf der Spielwarenmesse präsentiert Herpa neben jetzt kompletten Bausätzen für Flughäfen im Maßstab 1:500 (mit Beleuchtung) ein exaktes Modell eines John Deere-Traktors und steigt damit auch in den Bereich der Landwirtschaftsmodelle ein. In Zusammenarbeit mit dem ZDF entsteht ein Modell des legendären Bauwagens der Kultfernsehfigur „Peter Lustig.“
2005
Verkehrte Welt Mitte des Jahres: Zum ersten Mal ist Herpa nicht für eine exakte Abbildung verantwortlich, sondern für das Original! Für eine Flugzeug-Show in den USA wird eine DC-3 in den Herpa-Farben beklebt und pendelt von Oktober bis April 2006 vor allem zwischen den verschiedensten Luftfahrt-Shows in den USA. Natürlich gibt es vom "großen" Original auch zwei kleinere Ausgaben - in 1:500 und 1:200.
2004
Herpa setzt wieder neue Maßstäbe. Speziell als Werbegeschenk für Airlines erscheint das erste Flugzeug-Modell im Maßstab 1:1000. Der Liebherr Mobilkran begeistert nicht nur die Fans der Herpa-Baufahrzeuge.
2003
Die Vorstellung des Herpa Monument-Train auf der Spielwarenmesse in Nürnberg war Tagesgespräch und voller Erfolg zugleich. In Zusammenarbeit mit Märklin wurde eine hochwertige Zugpackung als rollende Landstrasse nach dem Vorbild des Herpa Monument Truck gefertigt. Die Vorstellung des Mercedes SLR McLaren begleitet Herpa auf der IAA 2003 mit der pünktlichen Lieferung hervorragender Modelle dieses Supersportwagens.
 

2002
Mit dem Liebherr Radlader in 1:87 stellt Herpa eine überraschende Neuheit vor. Als das Modell Mitte des Jahres ausgeliefert wird, ist die Begeisterung der Sammler, Bastler und Modelleisenbahner groß. Mit einem Starterset „Spedition" wird eine Serie von Schnellbau- sätzen eingeleitet, die dem Trend der Zeit entspricht, mit wenig Aufwand schnell ein qualitativ gelungenes Diorama anzufertigen.
2001
Start der Fachhandelsinitiative Herpa eXtra. Mit zunächst 50 Händlern geht das kombinierte online/offline Vertriebsmodell erfolgreich an den Start. Erstmals wird ein Herpa Wings Weihnachtsmodell aufgelegt - und ist innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.
2000
www.collect.herpa.de bietet gezielte Produkt-Informationen zu Sammelgebieten, die es Sammlern erleichtern soll, aus der Vielfalt des Angebotes ihre persönliche Sammlung zu pflegen und noch mehr Spaß am Sammeln zu haben. Der MAN TGA wird pünktlich zur IAA für MAN fertiggestellt und entwickelt sich zum Top-Favoriten im Sammler- und Werbemodellbereich .

1999
Start des Herpa Wings Kundenclubs. Erste Modelle von Flughafen-Gebäuden im Maßstab 1:500 kommen in den Handel. PKW-Modelle im Maßstab 1:160 werden auf der Spielwarenmesse in Nürnberg präsentiert. Herpa wird 50! Die in 1949 gegründete Firma Herpa feiert am 3. Juli in Dietenhofen mit einem großen Fest den 50. Geburtstag.
1998
Immer mehr Industriekunden entdecken die Attraktivität der Herpa Wings als Werbeträger und bestellen Flugzeugmodelle mit dem Aufdruck ihres Firmenlogos. Viele Fluggesellschaften führen Modelle der Herpa Wings in ihrer jeweiligen Bemalung jetzt auch in ihrem Bordverkauf. Die ersten europäischen LKW-Modelle im Maßstab 1:160 werden parallel zur Spielwarenmesse ausgeliefert.
1997
Im Juni erscheint mit Ausgabe 1 der WINGSWORLD aus dem Hause Herpa das erste internationale Fachmagazin für Sammler von Flugzeug-Miniaturen. Erste Muster für eine neue Reihe von Flugzeugmodellen im Maßstab 1:200 werden vorgestellt.

1996
Mit der Formneuheit einer ATR-72 bietet Herpa erstmals auch Modelle von Propellerflugzeugen im Maßstab 1:500 an. Herpa erhält die Genehmigung von der Condor Flugdienst GmbH zur Herstellung eines Miniaturmodells ihres Jubiläumsfliegers „Rizzi Bird" – bislang das aufwändigste Modell der Herpa Wings-Reihe. Das erste Set mit Flughafenzubehör wird produziert. Die Bayerische Landesgewerbeanstalt erteilt Herpa das Zertifikat ISO 9001 als Beleg für eine Qualitätssicherung, die höchsten europäischen Normen entspricht.
1995
Mit dem BMW Z3 wird das erste Modell mit einer zweifarbigen Innenausstattung vorgestellt. Die Reihe „Herpa Wings" wird durch zahlreiche neue Modelle erweitert. Unter anderem wird ein Lizenzvertrag mit dem Flugzeughersteller Boeing unterzeichnet. Im Frühjahr 1995 eröffnet das Herpa-Museum in Dietenhofen.
1993
Herpa präsentiert das erste Motorrad im Maßstab 1:87, zusammengesetzt aus 12 Einzelteilen. Eine weitere Neuheit ist die Einführung von kindgerechten Metall-Spielfahrzeugen.

1990-1992
Das Partner-Unternehmen in Fernost erhält den ersten Auftrag zur Produktion der Flugzeug-Miniaturen im Maßstab 1:500 aus Metall. Produktplanung und Qualitäts-Sicherung der Flugzeugmodelle bleiben in Dietenhofen. Die Miniaturen werden mit authentischen Nachbildungen der Triebwerke der jeweiligen Hersteller gefertigt. Herpa ist jetzt einer der wenigen Produzenten weltweit, der Flugzeugmodelle mit authentischen Nachbildungen der Triebwerke produziert. Eine weitere Besonderheit der Flugzeugmodelle sind ihre Fahrwerke mit rollfähigen Rädern. 1992 werden die Flugzeugmodelle im Maßstab 1:500 erstmals auf der Nürnberger Spielwarenmesse der Öffentlichkeit vorgestellt. Die neue Modellreihe „Herpa Wings" entsteht. Viele Fluggesellschaften beauftragen Herpa mit der Produktion von Flugzeugmodellen in ihrer jeweiligen Bemalung.

1989
Mit Computertechnik wird die Konstruktion und der Formenbau durch Anwendung von CAD-CAM entscheidend modernisiert. Auf der Nürnberger Spielwarenmesse wird der Ferrari F40 im Maßstab 1:87 und 1:43 vorgestellt. Auch bei den Flugzeug-Modellen im Maßstab 1:500 soll das schon bei der Automodell-Produktion erfolgreiche Tampondruckverfahren verwendet werden.
1987
Erste Kunststoff-Muster einer Boeing 747-200 im Maßstab 1:500 werden produziert. Im Gegensatz zu Flugzeugmodellen anderer Hersteller werden diese erstmals bedruckt und nicht mit Abziehbildern beklebt. Herpa präsentiert diese Modelle anlässlich der Flugzeug-Taufe einer Boeing 737-300 der Lufthansa auf dem Nürnberger Flughafen. Neubau einer weiteren, ca. 2.000 qm großen Fertigungshalle in Dietenhofen.
1988
Herpa startet die Lufthansa Modell-Edition mit einer detailgetreuen Nachbildung der Boeing 737-300. Neben weiteren Nachbildungen der aktuellen Flotte sind auch Modelle historischer Flugzeuge im Maßstab 1:160 (Junkers Ju 52) geplant. Neubau einer weiteren, ca. 2.000 qm großen Fertigungshalle in Dietenhofen.

1986
Mit der neuen HIGH-TECH Serie in 1:87 setzt Herpa im Modellbau neue Maßstäbe. Erstes Modell ist der Ferrari Testarossa bestehend aus 22 Einzelteilen, einer klappbaren Motorhaube und technischen Features wie einem nachgebildeten 12-Zylinder-Motor und einzeln gefederten Rädern. Herpa entwickelt die Idee zur Produktion von Flugzeugminiaturen.
1985
Auf der 51. IAA in Frankfurt liefert Herpa die meisten Modelle. Das LKW-Programm umfaßt nun alle gängigen Marken.
1984
Die Spielwarenmesse in Nürnberg sieht Herpa als den Hersteller mit der größten Modellpalette zeitgenössischer Modellautos. Das 10-Millionste Modell verlässt die Fertigungsstätte in Dietenhofen.

1982
Auf der Nürnberger Spielwarenmesse wird die erste Ausgabe der Modellzeitschrift Der MASS:STAB für die Sammler von Miniaturmodellen vorgestellt. Seitdem erscheinen jährlich sechs Exemplare.
1981
Ab diesem Jahr sind alle Fahrerhäuser der LKW- Modelle kippbar und legen eine exakte Motorennachbildung frei. Immer mehr Kunden aus der Industrie nutzen die Automodelle von Herpa mit ihrem jeweiligen Firmenaufdruck auch als Werbeträger.
1980
Herpa stellt die ersten LKW-Modelle vor. Bereits ein Jahr später sind alle Fahrerhäuser kippbar und mit einer Motornachbildung ausgestattet. Durch die ausgezeichneten Detaillierungen und das maßstabgetreue Erscheinungsbild haben die Herpa-Modelle eine starke Nachfrage erfahren und werden als Werbepräsente sehr geschätzt.
1978-1979
Herpa zeigt auf der Nürnberger Spielwarenmesse erstmals PKW-Modelle im Maßstab H0 / 1:87. Durch ihre filigranen Details sind diese Modelle schnell begehrte Sammelobjekte. Claus und Dieter Wagener, die beiden Söhne von Fritz Wagener, bauen diese neue Produktlinie weiter aus. Alle weiteren Automodelle werden in Schnapp-Bauweise (ohne Klebeverbindungen) auf den Markt gebracht.
1971
Herpa stellt erste Häuser-Bausätze in Spur N (Maßstab 1:160) auf der Spielwarenmesse in Nürnberg vor. Mit der besonders feinen Detaillierung macht sich das Unternehmen in der Branche schnell einen guten Namen.
1968
Die Fertigungshallen in Dietenhofen werden auf insgesamt 2.200 qm erneut vergrößert. Somit hat sich die Fläche des Fertigungsbereichs im Vergleich zum Jahr 1965 verdoppelt.

1965
Am 12. Juli 1965 wird in Dietenhofen Richtfest gefeiert, im Oktober laufen hier bereits die ersten Maschinen. Die Firma Herpa wird übernommen. Fortan fertigt Fritz Wagener in Dietenhofen unter dem Namen RIWA weiterhin Kunststoffteile für die Foto-, Phono- und Automobilindustrie und unter dem Namen Herpa Zubehör für Modelleisenbahnen.

1961
Am 15. März 1961 gründet Fritz Wagener in Nürnberg die Firma RIWA-Plastik für die Produktion von Kunststoffteilen für die Foto- und Phonoindustrie. Auf Grund der guten Auftragslage wird die Fertigungsstätte in der Nürnberger Innenstadt bald zu klein. Fritz Wagener sucht ein größeres Gelände außerhalb der Stadt.

1949
Wilhelm Hergenröther gründet in Nürnberg als Erfinder sowie Inhaber von Patenten das Unternehmen Herpa. Der Name entstand aus den Anfangsbuchstaben von Hergenröther-Patente. Unter anderem errichtete er für die Produktion von Zubehör für Modelleisenbahnen wie Grasmatten, Bäumchen, Streumaterial, Modelleisenbahn-Anlagen in Modulbauweise und Tunnelbausätze ein Zweigwerk im bayerischen Beilngries.
Geschichte
Virtueller Werksrundgang
250 m² Modellhighlights...
SPRACHWAHL
Deutsch
English
Quicklinks
Routenplanung
 
© HERPA Miniaturmodelle GmbH